Sieg des Willens und des Glücks

27. 04. 2019

Mit einer Energieleistung und dem nötigen Glück fuhr die TSG den nächsten Dreier ein. Anders als im Pokalspiel vor einigen Wochen,igelten sich die Gäste diesmal nicht ein,sondern attackierten schon in der gegnerischen Hälfte. Ein Schuss von der Strafraumkante und ein Abseitstor waren erste Offensivzeichen. Die TSG kam etwas schwer in die Gänge, aber nach einer Viertelstunde lief der Ball besser.Meyer vergab völlig freistehend aus zehn Metern nach schöner Vorarbeit von Merkl, Esefelds Schuss knallte an die Latte und als letzterer Merkl frei spielte zischte der Ball knapp am Tor vorbei. Dann kamen wieder die Gäste. Ersatztorwart T.Wolf, der für den verletzten Ziermann ins Spiel kam, hatte plötzlich alle Hände voll zu tun. Mit 2 glänzenden Paraden hielt er die Null und nach einem Eckball konnte die Abwehr zweimal knapp vor der Torlinie klären. Die Gästeführung lagdain der Luft, fiel aber nicht.Die Gastgeber kamen mit mehr Schwung aus der Kabine. Esefeld mit schöner Einzelleistung sowie Ruderisch mit 16 Meter Schuss setzten erste Achtungszeichen. J.Wolf war es dann vorbehalten die Führung zu erzielen. Nach einem Fehler im Spielaufbau der Gäste erkämpfte er sich den Ball, umkurvte den Torwart und schob ein.Kurz darauf versuchte er es mit einem Heber, scheiterte aber am Keeper. Bad Berka steckte nicht auf, suchte spielerische Lösungen,die oft nur durch Fouls unterbunden werden konnten. Einer dieser Freistöße landete zunächst am Pfosten und der Nachschuss zum Ausgleich im Netz. Zwei min später eine ähnliche Situation,aber T.Wolf klärte zur Ecke. Jetzt musste man etwas Angst um die TSG haben,aber die Jungs rafften sichwiederauf. Zunächst flog ein 20 Meter Schuss von M.Röppischer am Pfosten vorbei und kurz darauf verpasste der gleiche Spieler die Führung per Kopf ganz knapp. Diese fiel dann wiederum nach einem super Einsatz von J.Wolf. Der 18-jährige stibitzte seinem Gegenspieler den Ball, drang in den Strafraum ein und wurde gefoult. Den fälligen Elfer hämmerte Merklunter die Latte. Aber auch die Gäste kamen zurück und übernahmen wieder das Kommando. Nach einer etwas kuriosen gelb-roten Karte, des ansonsten gut spielenden Kühn, setzten sie sich die letzten Minuten in der TSG Hälfte fest. Ein Kopfball über die Latte, zwei Eckbälle und ein Schuss am Tor vorbei brachten aber nichts mehr ein.Am Ende eines spannenden,aber nicht immer hochklassigen Nachmittags,waren sich alle einig, dass dieses Spiel eigentlich keinen Verlierer verdient hatte.

 

27.04. TSG I - Bad Berka 2:1
28.04. Unterloquitz - TSG II 2:0